Arbeitsstress entfliehen – motiviert berufliche Aufgaben meistern

Im Gesundheitsbereich oder der Pflege zu arbeiten, ist ein anspruchsvolles und nicht selten hektisches Berufsfeld. Für Angestellte in Krankenhäusern oder Pflegeheimen ist es für die Lebensqualität wichtig, nach der Arbeit abzuschalten und am nächsten Tag wieder motiviert auf der Arbeit erscheinen zu können. Die richtige Einstellung und ein paar Tricks und Kniffe im Alltag helfen dabei, den Stress des Arbeitslebens zu reduzieren und mit neuer Motivation pflegebedürftigen oder kranken Menschen zu helfen.

Die richtige Motivation im Arbeitsleben finden

In fast jeder Stellenanzeige fällt der Begriff „motivierter Mitarbeiter“. Dies unterscheidet den Gesundheits- und Pflegebereich nicht von anderen Branchen, durch die täglichen Anforderungen am Arbeitsplatz ist das Thema Motivation in diesem Umfeld jedoch besonders wichtig. Motivation bedeutet, jeden Tag neue Kraft und neuen Arbeitswillen zu finden, um starke Leistungen zu erbringen. Da täglich viele identische Handgriffe bei Patienten und Pflegebedürftigen anfallen, sollte die Motivation nicht unter einer potenziellen Monotonie leiden.

Die tägliche Motivation liegt für viele Angestellte in Krankenhäusern oder Pflegeheimen deshalb nicht in neuen Herausforderungen des Arbeitslebens. Wichtiger ist es, sich persönliche Ziele und Anregungen zu setzen, die der eigenen Arbeitsqualität dienen. Die Vorfreude auf den Kontakt mit einzelnen Patienten kann so eine Motivation sein. Gleiches gilt für den Wunsch nach Fort- oder Weiterbildungen, mit deren Abschluss höhere Gehaltsaussichten bestehen. Wie stark Geld alleine als Motivator wirkt, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

Stress und Motivation – unzertrennlich miteinander verbunden

Selbst die attraktivsten Anreize wie ein ansprechendes Gehalt und nette Patienten reichen nicht für eine dauerhafte Motivation aus, wenn der alltägliche Stress die Arbeitsweise prägt. Wenn Zeitdruck und die Anzahl der Patienten und Aufgaben wachsen, wirkt sich dies zwangsläufig auf die Motivation aus. Neben dem Setzen realistischer Ziele, die Sie im Arbeitsalltag motivieren, ist die Senkung des alltäglichen Stresslevels ein unverzichtbarer Beitrag für die Motivation am Arbeitsplatz.

Wichtig ist, die ersten Anzeigen einer Überlastung durch Stress zu erkennen und ernstzunehmen. Gefühle der Überforderung, eine schwankende Stimmung und permanentes Ärgern über Patienten oder Vorgesetzte sind Indizien, dass die Situation langsam aber sicher aus dem Ruder läuft. Hier sollten Betroffene schnell Gegenmaßnahmen ergreifen, bevor es zum Burnout oder einer depressiven Periode kommt. Und dies ist in einem anspruchsvollen Arbeitsumfeld wie der Medizin und Pflege leider keine Seltenheit.

Mit verschiedenen Methoden dem Arbeitsstress entfliehen

Um neue Motivation zu gewinnen und gegen den wachsenden Stress am Arbeitsplatz vorzugehen, gibt es vielfältige Möglichkeiten. Am Arbeitsplatz selbst ist eine offene und ehrliche Kommunikation wichtig, auch mal „nein“ sagen zu können bewahrt vor einer zu großen und unmenschlichen Belastung.

  • Noch wichtiger ist, den Stress des Berufsalltags aus der Freizeit mit Partner und Familie herauszuhalten. Wenn Sie nach der Arbeit alleine erschöpft auf die Couch oder ins Bett fallen, läuft etwas hochgradig falsch und trägt nicht zur Motivation am Arbeitsplatz bei.
  • Von Sport über die Vorfreude auf ein interessantes Hobby bis zu Yoga oder Meditation reichen die Möglichkeiten, einen wertvollen Ausgleich zu gewinnen. Viele Pfleger und Krankenschwestern laden so den inneren Akku schnell wieder auf, um motiviert in den nächsten Arbeitstag zu starten.

Anstöße für einen motivierenden Arbeitsplatz

Arbeit ist in vielen Branchen anstrengend, hektisch und mit Stress verbunden. Oft helfen kleine Maßnahmen dabei, sich den Berufsalltag zu erleichtern und neue Freiräume zu gewinnen. Ein genauer Blick auf alltägliche Routinen und Handgriffe ist oft der Schlüssel zu mehr Motivation und Erfolg am Arbeitsplatz.

  • Überlegen Sie selbst, wie viele Aufgaben und Handgriffe Sie aus reiner Routine heraus erledigen und ob es nicht Möglichkeiten zur Verbesserung gibt. Sie können sich bewusst vornehmen, Änderungen in alltäglichen Aufgaben einzubinden und so mit größerer Konzentration am Arbeitsleben teilzunehmen.
  • Der Kopf ist wie in anderen Lebensbereichen der Schlüssel zur Motivation: Sich neue Herausforderungen zu schaffen und bei allen Arbeiten in der Gegenwart zu bleiben, trägt wesentlich zur Entstressung bei.

Nicht nur für die Arbeit leben

Viele Menschen fürchten sich vor Veränderungen, obwohl diese der Schlüssel zu einem größeren Wohlgefühl und neuer Motivation am Arbeitsplatz und im Leben sind. Wenn Sie über Monate und Jahre hinweg unter Ihrer Arbeitsumgebung leiden, kann die berufliche Umorientierung oder der Wechsel des Arbeitgebers Wunder wirken. Gerade Medizin und Pflege bieten ein breites Spektrum an interessanten Berufsbildern, die Ihnen für einen motivierenden Jobwechsel offenstehen.

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